Asbest kann sich in älteren Gebäuden nicht nur in Bodenbelägen oder Wandbeschichtungen befinden. Auch Putze, Spachtelmassen und andere Beschichtungen an Decken können asbesthaltig sein.

Besonders bei Renovierungs- und Sanierungsarbeiten entsteht dadurch ein Risiko: Werden belastete Deckenflächen ohne vorherige Untersuchung abgeschliffen, abgefräst, abgeschlagen oder anderweitig mechanisch bearbeitet, können gesundheitsgefährdende Asbestfasern freigesetzt werden.

Mit dem BT-44-Verfahren steht für bestimmte asbesthaltige Deckenbekleidungen ein anerkanntes emissionsarmes Arbeitsverfahren nach TRGS 519 zur Verfügung. Es ermöglicht die kontrollierte Entfernung belasteter Materialien von festen mineralischen Untergründen.

Wir von der Malermeister Steffen Tack GmbH erklären Ihnen, wann das BT-44-Verfahren eingesetzt werden kann, wie wir dabei vorgehen und welche Voraussetzungen für eine fachgerechte Sanierung erfüllt sein müssen.

Was ist das BT-44-Verfahren?

BT 44 ist ein speziell festgelegtes Fräsverfahren zur Entfernung asbesthaltiger Deckenbekleidungen von festen mineralischen Untergründen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • asbesthaltige Putze,
  • asbesthaltige Spachtelmassen,
  • vergleichbare belastete Beschichtungen,
  • Materialien auf festen mineralischen Untergründen wie Beton.

Das Verfahren ist sowohl für die Bearbeitung größerer Deckenflächen als auch für die dazugehörigen Randbereiche vorgesehen.

Bei der Sanierung tragen wir die belastete Schicht mit einer speziell für dieses Verfahren vorgesehenen, schienengeführten Deckenfräse ab. Für Rand- und Anschlussbereiche kommt eine entsprechende Eckfräse zum Einsatz.

Die Bearbeitungsmaschinen sind mit einem leistungsfähigen Absaug-, Filter- und Überwachungssystem verbunden. Das beim Fräsen entstehende Material wird unmittelbar am Fräskopf erfasst und über das Absaugsystem weitertransportiert.

Zu dem festgelegten technischen System gehören unter anderem:

  • eine schienengeführte Deckenfräse,
  • eine spezielle Eckfräse,
  • eine Unterdrucküberwachung,
  • eine leistungsfähige Saugzentrale,
  • eine Filter- und Abfüllanlage,
  • geeignete Industriesauger,
  • Luftreinigungs- beziehungsweise Unterdrucktechnik.

Eine gewöhnliche Deckenfräse mit angeschlossenem Baustellensauger entspricht daher nicht automatisch dem BT-44-Verfahren. Die festgelegte Geräte- und Verfahrenskombination muss eingehalten werden.

Was ist das BT-44-Verfahren?

BT 44 ist ein speziell festgelegtes Fräsverfahren zur Entfernung asbesthaltiger Deckenbekleidungen von festen mineralischen Untergründen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • asbesthaltige Putze,
  • asbesthaltige Spachtelmassen,
  • vergleichbare belastete Beschichtungen,
  • Materialien auf festen mineralischen Untergründen wie Beton.

Das Verfahren ist sowohl für die Bearbeitung größerer Deckenflächen als auch für die dazugehörigen Randbereiche vorgesehen.

Bei der Sanierung tragen wir die belastete Schicht mit einer speziell für dieses Verfahren vorgesehenen, schienengeführten Deckenfräse ab. Für Rand- und Anschlussbereiche kommt eine entsprechende Eckfräse zum Einsatz.

Die Bearbeitungsmaschinen sind mit einem leistungsfähigen Absaug-, Filter- und Überwachungssystem verbunden. Das beim Fräsen entstehende Material wird unmittelbar am Fräskopf erfasst und über das Absaugsystem weitertransportiert.

Zu dem festgelegten technischen System gehören unter anderem:

  • eine schienengeführte Deckenfräse,
  • eine spezielle Eckfräse,
  • eine Unterdrucküberwachung,
  • eine leistungsfähige Saugzentrale,
  • eine Filter- und Abfüllanlage,
  • geeignete Industriesauger,
  • Luftreinigungs- beziehungsweise Unterdrucktechnik.

Eine gewöhnliche Deckenfräse mit angeschlossenem Baustellensauger entspricht daher nicht automatisch dem BT-44-Verfahren. Die festgelegte Geräte- und Verfahrenskombination muss eingehalten werden.

Was ist das BT-44-Verfahren?

Was bedeutet „emissionsarmes Verfahren“?

BT 44 gehört zu den anerkannten emissionsarmen Verfahren nach TRGS 519.

„Emissionsarm“ bedeutet allerdings nicht, dass bei der Bearbeitung keinerlei Asbestfasern entstehen können. Vielmehr sorgt die Kombination aus technischer Absaugung, Überwachung, Abschottung und weiteren Schutzmaßnahmen dafür, dass eine mögliche Faserfreisetzung auf ein sehr niedriges Niveau begrenzt wird.

Zum Schutzkonzept gehören unter anderem:

direkte Absaugung an der Fräsmaschine,
permanente Überwachung der Absaugleistung,
spezielle Filtertechnik,
Luftreinigung beziehungsweise Unterdruckhaltung,
kontrollierte Abschottung des Sanierungsbereichs,
persönliche Schutzausrüstung,
festgelegte Reinigungsabläufe,
fachkundige und speziell eingewiesene Mitarbeiter.

Ein wesentlicher Bestandteil ist die automatische Unterdrucküberwachung. Wird die vorgeschriebene Absaugleistung während der Arbeiten nicht mehr erreicht, wird die Stromversorgung der Fräsmaschine automatisch unterbrochen.

So wird verhindert, dass bei einer unzureichenden Absaugung einfach weitergearbeitet wird.

Strukturierte Deckenbeschichtung in einem Bestandsgebäude mit Lüftungsgitter und Deckenleuchten

Wann kommt das BT-44-Verfahren zum Einsatz?

Das BT-44-Verfahren kann eingesetzt werden, wenn bestimmte asbesthaltige Bekleidungen von festen mineralischen Deckenflächen entfernt werden müssen.

Solche Materialien können beispielsweise in älteren:

  • Einfamilienhäusern,
  • Mehrfamilienhäusern,
  • Wohnungen,
  • Büro- und Verwaltungsgebäuden,
  • Schulen,
  • öffentlichen Einrichtungen,
  • Gewerbeimmobilien,
  • Produktionsgebäuden,
  • Industriehallen

vorhanden sein.

Besonders relevant wird eine mögliche Belastung, wenn eine vorhandene Decke renoviert und beispielsweise:

  • abgeschliffen,
  • abgefräst,
  • gespachtelt,
  • neu verputzt,
  • geöffnet,
  • abgehängt oder
  • anderweitig bearbeitet

werden soll.

Bevor solche Arbeiten beginnen, sollte bei einem entsprechenden Verdacht geklärt werden, welche Materialien tatsächlich vorhanden sind.

Strukturierte Deckenbeschichtung mit Lüftungsgitter in einem Bestandsgebäude

Wann kommt das BT-44-Verfahren zum Einsatz?

Das BT-44-Verfahren kann eingesetzt werden, wenn bestimmte asbesthaltige Bekleidungen von festen mineralischen Deckenflächen entfernt werden müssen.

Solche Materialien können beispielsweise in älteren:

  • Einfamilienhäusern,
  • Mehrfamilienhäusern,
  • Wohnungen,
  • Büro- und Verwaltungsgebäuden,
  • Schulen,
  • öffentlichen Einrichtungen,
  • Gewerbeimmobilien,
  • Produktionsgebäuden,
  • Industriehallen

vorhanden sein.

Besonders relevant wird eine mögliche Belastung, wenn eine vorhandene Decke renoviert und beispielsweise:

  • abgeschliffen,
  • abgefräst,
  • gespachtelt,
  • neu verputzt,
  • geöffnet,
  • abgehängt oder
  • anderweitig bearbeitet

werden soll.

Bevor solche Arbeiten beginnen, sollte bei einem entsprechenden Verdacht geklärt werden, welche Materialien tatsächlich vorhanden sind.

Strukturierte Deckenbeschichtung in einem Bestandsgebäude mit Lüftungsgitter und Deckenleuchten

Wann kommt das BT-44-Verfahren zum Einsatz?

Asbest in Deckenputz und Spachtelmassen ist nicht sichtbar

Ein wesentliches Problem bei asbesthaltigen Putzen und Spachtelmassen besteht darin, dass die Belastung von außen normalerweise nicht erkennbar ist.

Man kann einem Material nicht zuverlässig anhand von:

Farbe,
Struktur,
Körnung,
Härte,
Schichtdicke,
Oberflächenbeschaffenheit

ansehen, ob es Asbest enthält.

Auch unter neueren Farbschichten können sich ältere Putz- oder Spachtelschichten befinden.

Besteht aufgrund des Baujahrs, des vorhandenen Materials oder früherer Baumaßnahmen ein Asbestverdacht, sollte deshalb eine fachgerechte Materialuntersuchung erfolgen, bevor die Deckenfläche mechanisch bearbeitet wird.

Erst anhand des Befunds können wir beurteilen, welches Verfahren für die geplante Sanierung geeignet ist.

Asbest in Deckenputz und Spachtelmassen ist nicht sichtbar

Ein wesentliches Problem bei asbesthaltigen Putzen und Spachtelmassen besteht darin, dass die Belastung von außen normalerweise nicht erkennbar ist.

Man kann einem Material nicht zuverlässig anhand von:

Farbe,
Struktur,
Körnung,
Härte,
Schichtdicke,
Oberflächenbeschaffenheit

ansehen, ob es Asbest enthält.

Auch unter neueren Farbschichten können sich ältere Putz- oder Spachtelschichten befinden.

Besteht aufgrund des Baujahrs, des vorhandenen Materials oder früherer Baumaßnahmen ein Asbestverdacht, sollte deshalb eine fachgerechte Materialuntersuchung erfolgen, bevor die Deckenfläche mechanisch bearbeitet wird.

Erst anhand des Befunds können wir beurteilen, welches Verfahren für die geplante Sanierung geeignet ist.

Asbest in Deckenputz und Spachtelmassen ist nicht sichtbar

Wofür eignet sich das BT-44-Verfahren nicht?

BT 44 wurde speziell für bestimmte asbesthaltige Deckenbekleidungen auf festen mineralischen Untergründen entwickelt.

Das Verfahren ist daher nicht automatisch für sämtliche asbesthaltigen Materialien eines Gebäudes geeignet.

Andere Verfahren können beispielsweise erforderlich sein bei:

  • asbesthaltigen Wandbekleidungen,
  • asbesthaltigen Bodenklebern,
  • Vinyl-Asbest-Platten,
  • belasteten Bodenflächen,
  • Bohrarbeiten durch belastete Bauteile,
  • Fliesen und asbesthaltigen Fliesenklebern,
  • anderen asbesthaltigen Bauprodukten.

Für asbesthaltige Wandputze und Spachtelmassen kann beispielsweise BT 43 infrage kommen. Für bestimmte Arbeiten an Fliesen und Fliesenklebern steht unter entsprechenden Voraussetzungen BT 57 zur Verfügung.

Deshalb prüfen wir bei jedem Objekt zunächst, welches Material betroffen ist, wo es sich befindet und welche Tätigkeit durchgeführt werden soll.

Faserige Materialprobe wird mit einer Pinzette zur Untersuchung auf mögliche Asbestfasern entnommen
Faserige Materialprobe wird mit einer Pinzette für eine mögliche Asbestanalyse aufgenommen

Wofür eignet sich das BT-44-Verfahren nicht?

BT 44 wurde speziell für bestimmte asbesthaltige Deckenbekleidungen auf festen mineralischen Untergründen entwickelt.

Das Verfahren ist daher nicht automatisch für sämtliche asbesthaltigen Materialien eines Gebäudes geeignet.

Andere Verfahren können beispielsweise erforderlich sein bei:

  • asbesthaltigen Wandbekleidungen,
  • asbesthaltigen Bodenklebern,
  • Vinyl-Asbest-Platten,
  • belasteten Bodenflächen,
  • Bohrarbeiten durch belastete Bauteile,
  • Fliesen und asbesthaltigen Fliesenklebern,
  • anderen asbesthaltigen Bauprodukten.

Für asbesthaltige Wandputze und Spachtelmassen kann beispielsweise BT 43 infrage kommen. Für bestimmte Arbeiten an Fliesen und Fliesenklebern steht unter entsprechenden Voraussetzungen BT 57 zur Verfügung.

Deshalb prüfen wir bei jedem Objekt zunächst, welches Material betroffen ist, wo es sich befindet und welche Tätigkeit durchgeführt werden soll.

Faserige Materialprobe wird mit einer Pinzette zur Untersuchung auf mögliche Asbestfasern entnommen

Wofür eignet sich das BT-44-Verfahren nicht?

So läuft eine Asbestsanierung nach BT 44 ab

1. Prüfung des vorhandenen Deckenaufbaus

Am Anfang steht eine möglichst genaue Bestandsaufnahme.

Dabei betrachten wir unter anderem:

das Baujahr des Gebäudes,
die betroffenen Räume,
vorhandene Deckenbeschichtungen,
Putz- und Spachtelschichten,
den darunterliegenden mineralischen Untergrund,
frühere Renovierungsmaßnahmen,
vorhandene Laborberichte,
vorhandene Schadstoffgutachten.

Besteht ein begründeter Asbestverdacht, müssen die relevanten Materialien entsprechend untersucht werden.

Dabei sollte nicht ausschließlich die sichtbare Oberfläche betrachtet werden. Unter einer neueren Farbschicht können ältere Putze, Spachtelmassen oder Beschichtungen vorhanden sein.

Erst nach der Untersuchung können wir die weitere Sanierung sinnvoll planen.

2. Prüfung, ob BT 44 eingesetzt werden kann

Liegt der Materialbefund vor, prüfen wir, ob der vorhandene Deckenaufbau zum Anwendungsbereich des BT-44-Verfahrens passt.

Dabei berücksichtigen wir unter anderem:

welches Material asbesthaltig ist,
wie dick die belastete Schicht ist,
aus welchem Material der Untergrund besteht,
wie groß die betroffene Deckenfläche ist,
welche Rand- und Anschlussbereiche vorhanden sind,
welche Einbauten sich an der Decke befinden,
welche Raumhöhe vorhanden ist,
wie der Sanierungsbereich eingerichtet werden kann,
welche Folgearbeiten geplant sind.

BT 44 setzen wir nur dort ein, wo Material, Untergrund und geplante Tätigkeit mit der Verfahrensbeschreibung übereinstimmen.

3. Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsplanung

Vor Beginn der Arbeiten planen wir die Sanierung detailliert.

Hierzu gehören die erforderliche Gefährdungsbeurteilung und ein auf die konkrete Maßnahme abgestimmter Arbeitsplan.

Darin werden unter anderem festgelegt:

das anzuwendende Sanierungsverfahren,
die eingesetzten Fräsmaschinen,
die Absaug- und Filtertechnik,
die Einrichtung des Arbeitsbereichs,
die notwendige Abschottung,
die Luftreinigung,
die persönliche Schutzausrüstung,
die Reinigung des Sanierungsbereichs,
die Verpackung des belasteten Materials,
die Entsorgung der Abfälle,
das Vorgehen bei technischen Störungen.

Die eingesetzten Mitarbeiter werden entsprechend unterwiesen und müssen über die erforderliche Fachkunde beziehungsweise Qualifikation und die verfahrensspezifische Einweisung verfügen.

Die Arbeiten nach BT 44 werden entsprechend der aktuellen Verfahrensbeschreibung von mindestens zwei fachkundigen Beschäftigten ausgeführt.

4. Anzeige und organisatorische Vorbereitung der Asbestarbeiten

Arbeiten an asbesthaltigen Materialien unterliegen besonderen gesetzlichen und arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben.

Für das BT-44-Verfahren ist unter anderem eine unternehmensbezogene Anzeige bei der zuständigen Behörde und beim zuständigen Träger der gesetzlichen Unfallversicherung vorgesehen.

Diese muss spätestens sieben Tage vor Beginn der Arbeiten erfolgen. Im Rahmen der unternehmensbezogenen Anzeige ist außerdem die erforderliche Genehmigung zu beantragen.

Diese organisatorischen Anforderungen berücksichtigen wir bereits bei der Planung der Sanierung.

5. Einrichtung und Abschottung des Sanierungsbereichs

Bevor wir mit der eigentlichen Deckenbearbeitung beginnen, richten wir den vorgesehenen Arbeitsbereich ein.

Der Sanierungsbereich wird zunächst vollständig geräumt und gereinigt und sollte möglichst frei von sonstigem Inventar sein.

Je nach Objekt gehören zur Vorbereitung unter anderem:

Absperren des Arbeitsbereichs,
Anbringen der vorgeschriebenen Warnkennzeichnung,
Einrichten eines kontrollierten Zugangs,
staubdichtes Verschließen von Bauwerksöffnungen,
Abdecken schwer zu reinigender Bauteile,
Einrichtung der Stromversorgung,
Aufbau der Fräs- und Absaugtechnik,
Einrichtung der Luftreinigung,
Verlegen der erforderlichen Saug- und Energieleitungen.

Schwer zu reinigende Bauteile, beispielsweise Heizkörper oder fest eingebaute Elemente, werden gegebenenfalls staubdicht mit Folie geschützt.

Der Zugang zum Sanierungsbereich erfolgt über das dafür vorgesehene Zugangssystem und muss während der Arbeiten geschlossen bleiben.

6. Aufbau der Deckenfräse und Absaugtechnik

Nach der Einrichtung des Sanierungsbereichs bauen wir das vorgesehene Frässystem auf.

Die Deckenfräse darf im BT-44-Verfahren ausschließlich zusammen mit dem zugehörigen Schienensystem betrieben werden.

Das Schienensystem wird entsprechend der vorhandenen Raum- und Deckenhöhe positioniert. Anschließend wird die Deckenfräse darauf montiert und fixiert.

Danach verbinden wir die Maschine mit:

der Unterdrucküberwachung,
den Absaugschläuchen,
der Filter- und Abfüllanlage,
der Saugzentrale.

Vor der Materialentfernung nehmen wir die Saugzentrale in Betrieb und führen einen Funktionstest durch.

Dabei kontrollieren wir unter anderem:

die eingesetzten Fräswerkzeuge,
die eingestellte Abtragstiefe,
sämtliche Schlauchverbindungen,
die Absaugleistung,
die Unterdrucküberwachung,
die elektrische Versorgung,
die Funktion des Gesamtsystems.

Erst wenn die erforderlichen Betriebsbedingungen erreicht sind, kann die Fräsmaschine gestartet werden.

Bei zu geringem Unterdruck oder unzureichender Luftleistung wird die Stromversorgung der Fräse automatisch abgeschaltet.

7. Abfräsen der asbesthaltigen Deckenbekleidung

Anschließend beginnen wir mit der eigentlichen Materialentfernung.

Die schienengeführte Deckenfräse wird kontrolliert über die zu bearbeitende Deckenfläche geführt. Das Fräswerkzeug trägt dabei die belastete Putz-, Spachtel- oder Beschichtungsschicht ab.

Je nach:

Materialstärke,
Beschaffenheit der Beschichtung,
mineralischem Untergrund,
erforderlicher Abtragstiefe

können mehrere Arbeitsgänge notwendig sein.

Die Frästiefe wird entsprechend eingestellt. Die aktuelle BT-44-Verfahrensbeschreibung sieht eine maximale Abtragstiefe von 12 Millimetern vor.

Während der gesamten Materialentfernung bleibt die Saugzentrale permanent in Betrieb.

Das beim Fräsen gelöste Material wird unmittelbar am Fräskopf abgesaugt und durch das geschlossene Schlauchsystem zur Filter- und Abfüllanlage transportiert.

8. Bearbeitung von Deckenrändern und Anschlussbereichen

Mit der größeren schienengeführten Deckenfräse lassen sich konstruktionsbedingt nicht alle Randbereiche vollständig erreichen.

Deshalb gehört zum BT-44-Verfahren zusätzlich eine dafür vorgesehene Eckfräse.

Mit ihr können wir unter anderem:

Deckenränder,
Wand-Decken-Anschlüsse,
Ecken,
konstruktiv schwer erreichbare Randbereiche

kontrolliert nachbearbeiten.

Auch bei der Eckfräse erfolgt die Bearbeitung mit Direktabsaugung und Unterdrucküberwachung.

Für Arbeiten mit der Eckfräse sieht die Verfahrensbeschreibung zusätzlich den Einsatz eines geeigneten Luftreinigers beziehungsweise Unterdruckhaltegeräts vor.

Dadurch können sowohl größere Deckenflächen als auch die dazugehörigen Randbereiche innerhalb des definierten Verfahrens bearbeitet werden.

9. Aufnahme und Verpackung des Fräsguts

Das beim Fräsen entstehende Material wird nicht lose im Raum gesammelt.

Durch die Direktabsaugung gelangt das Fräsgut über die Absaugleitungen zur Filter- und Abfüllanlage.

Die Abfüllanlage wird außerhalb des eigentlichen belasteten Arbeitsbereichs beziehungsweise im vorgesehenen Weißbereich betrieben.

Das Material wird anschließend kontrolliert in dafür geeignete und gekennzeichnete Behältnisse abgefüllt.

Dazu können beispielsweise zugelassene Asbest-Big-Bags gehören.

Der Behälterwechsel erfolgt nach einem genau festgelegten Ablauf. Die aktuelle Verfahrensbeschreibung sieht einen Wechsel spätestens bei einem Füllstand von 75 Prozent beziehungsweise bei Beendigung der Arbeiten vor.

Anschließend werden die Behältnisse staubdicht verschlossen und für die ordnungsgemäße Entsorgung vorbereitet.

10. Reinigung der Maschinen

Nach Abschluss der eigentlichen Fräsarbeiten lassen wir die Absauganlage zunächst weiterlaufen, damit verbliebenes Material aus den Schläuchen in die Filter- und Abfüllanlage gelangen kann.

Danach werden:

Fräsköpfe gereinigt,
Maschinen abgesaugt,
Anschlüsse verschlossen,
Absaugschläuche gesichert,
Geräte für den späteren Abtransport vorbereitet.

Auch hierbei achten wir darauf, dass keine unnötige Faserfreisetzung entsteht.

Die gereinigten Maschinen werden anschließend staubdicht beziehungsweise entsprechend den Vorgaben für den Transport vorbereitet.

11. Grob- und Feinreinigung des Sanierungsbereichs

Nach der Materialentfernung erfolgt die sorgfältige Reinigung des gesamten Sanierungsbereichs.

Dabei werden unter anderem:

Bodenflächen mit geeigneten Industriesaugern abgesaugt,
vorhandene größere Materialreste kontrolliert aufgenommen,
bearbeitete Oberflächen bei Bedarf zusätzlich feucht gereinigt,
Maschinen abgesaugt und feucht abgewischt,
Verpackungen gereinigt,
glatte Oberflächen feucht abgewischt,
sämtliche Flächen abschließend erneut abgesaugt.

Trockenes Kehren ist bei diesen Arbeiten nicht zulässig.

Nach Abschluss der Reinigung führt die aufsichtführende Person eine visuelle Kontrolle auf mögliche Restverschmutzungen durch.

Falls für die konkrete Sanierungsmaßnahme gefordert, erfolgt zusätzlich eine Freimessung, bevor der Sanierungsbereich wieder freigegeben wird.

12. Fachgerechte Entsorgung

Asbesthaltige und asbestkontaminierte Materialien gelten als gefährliche Abfälle.

Das bei der Deckenbearbeitung anfallende Material wird daher:

staubdicht verpackt,
entsprechend gekennzeichnet,
sicher bereitgestellt,
ordnungsgemäß transportiert,
nach den geltenden Vorschriften entsorgt.

Nicht nur der abgetragene Putz oder die Spachtelmasse kann betroffen sein.

Auch beispielsweise:

verwendete Schutzfolien,
Einwegreinigungstücher,
kontaminierte Schutzkleidung,
Filtermaterialien,
andere kontaminierte Verbrauchsmaterialien

können entsprechend behandelt und entsorgt werden müssen.

Schritt 1

1. Prüfung des vorhandenen Deckenaufbaus

Am Anfang steht eine möglichst genaue Bestandsaufnahme.

Dabei betrachten wir unter anderem:

das Baujahr des Gebäudes,
die betroffenen Räume,
vorhandene Deckenbeschichtungen,
Putz- und Spachtelschichten,
den darunterliegenden mineralischen Untergrund,
frühere Renovierungsmaßnahmen,
vorhandene Laborberichte,
vorhandene Schadstoffgutachten.

Besteht ein begründeter Asbestverdacht, müssen die relevanten Materialien entsprechend untersucht werden.

Dabei sollte nicht ausschließlich die sichtbare Oberfläche betrachtet werden. Unter einer neueren Farbschicht können ältere Putze, Spachtelmassen oder Beschichtungen vorhanden sein.

Erst nach der Untersuchung können wir die weitere Sanierung sinnvoll planen.

Schritt 2

2. Prüfung, ob BT 44 eingesetzt werden kann

Liegt der Materialbefund vor, prüfen wir, ob der vorhandene Deckenaufbau zum Anwendungsbereich des BT-44-Verfahrens passt.

Dabei berücksichtigen wir unter anderem:

welches Material asbesthaltig ist,
wie dick die belastete Schicht ist,
aus welchem Material der Untergrund besteht,
wie groß die betroffene Deckenfläche ist,
welche Rand- und Anschlussbereiche vorhanden sind,
welche Einbauten sich an der Decke befinden,
welche Raumhöhe vorhanden ist,
wie der Sanierungsbereich eingerichtet werden kann,
welche Folgearbeiten geplant sind.

BT 44 setzen wir nur dort ein, wo Material, Untergrund und geplante Tätigkeit mit der Verfahrensbeschreibung übereinstimmen.

Schritt 3

3. Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsplanung

Vor Beginn der Arbeiten planen wir die Sanierung detailliert.

Hierzu gehören die erforderliche Gefährdungsbeurteilung und ein auf die konkrete Maßnahme abgestimmter Arbeitsplan.

Darin werden unter anderem festgelegt:

das anzuwendende Sanierungsverfahren,
die eingesetzten Fräsmaschinen,
die Absaug- und Filtertechnik,
die Einrichtung des Arbeitsbereichs,
die notwendige Abschottung,
die Luftreinigung,
die persönliche Schutzausrüstung,
die Reinigung des Sanierungsbereichs,
die Verpackung des belasteten Materials,
die Entsorgung der Abfälle,
das Vorgehen bei technischen Störungen.

Die eingesetzten Mitarbeiter werden entsprechend unterwiesen und müssen über die erforderliche Fachkunde beziehungsweise Qualifikation und die verfahrensspezifische Einweisung verfügen.

Die Arbeiten nach BT 44 werden entsprechend der aktuellen Verfahrensbeschreibung von mindestens zwei fachkundigen Beschäftigten ausgeführt.

Schritt 4

4. Anzeige und organisatorische Vorbereitung der Asbestarbeiten

Arbeiten an asbesthaltigen Materialien unterliegen besonderen gesetzlichen und arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben.

Für das BT-44-Verfahren ist unter anderem eine unternehmensbezogene Anzeige bei der zuständigen Behörde und beim zuständigen Träger der gesetzlichen Unfallversicherung vorgesehen.

Diese muss spätestens sieben Tage vor Beginn der Arbeiten erfolgen. Im Rahmen der unternehmensbezogenen Anzeige ist außerdem die erforderliche Genehmigung zu beantragen.

Diese organisatorischen Anforderungen berücksichtigen wir bereits bei der Planung der Sanierung.

Schritt 5

5. Einrichtung und Abschottung des Sanierungsbereichs

Bevor wir mit der eigentlichen Deckenbearbeitung beginnen, richten wir den vorgesehenen Arbeitsbereich ein.

Der Sanierungsbereich wird zunächst vollständig geräumt und gereinigt und sollte möglichst frei von sonstigem Inventar sein.

Je nach Objekt gehören zur Vorbereitung unter anderem:

Absperren des Arbeitsbereichs,
Anbringen der vorgeschriebenen Warnkennzeichnung,
Einrichten eines kontrollierten Zugangs,
staubdichtes Verschließen von Bauwerksöffnungen,
Abdecken schwer zu reinigender Bauteile,
Einrichtung der Stromversorgung,
Aufbau der Fräs- und Absaugtechnik,
Einrichtung der Luftreinigung,
Verlegen der erforderlichen Saug- und Energieleitungen.

Schwer zu reinigende Bauteile, beispielsweise Heizkörper oder fest eingebaute Elemente, werden gegebenenfalls staubdicht mit Folie geschützt.

Der Zugang zum Sanierungsbereich erfolgt über das dafür vorgesehene Zugangssystem und muss während der Arbeiten geschlossen bleiben.

Schritt 6

6. Aufbau der Deckenfräse und Absaugtechnik

Nach der Einrichtung des Sanierungsbereichs bauen wir das vorgesehene Frässystem auf.

Die Deckenfräse darf im BT-44-Verfahren ausschließlich zusammen mit dem zugehörigen Schienensystem betrieben werden.

Das Schienensystem wird entsprechend der vorhandenen Raum- und Deckenhöhe positioniert. Anschließend wird die Deckenfräse darauf montiert und fixiert.

Danach verbinden wir die Maschine mit:

der Unterdrucküberwachung,
den Absaugschläuchen,
der Filter- und Abfüllanlage,
der Saugzentrale.

Vor der Materialentfernung nehmen wir die Saugzentrale in Betrieb und führen einen Funktionstest durch.

Dabei kontrollieren wir unter anderem:

die eingesetzten Fräswerkzeuge,
die eingestellte Abtragstiefe,
sämtliche Schlauchverbindungen,
die Absaugleistung,
die Unterdrucküberwachung,
die elektrische Versorgung,
die Funktion des Gesamtsystems.

Erst wenn die erforderlichen Betriebsbedingungen erreicht sind, kann die Fräsmaschine gestartet werden.

Bei zu geringem Unterdruck oder unzureichender Luftleistung wird die Stromversorgung der Fräse automatisch abgeschaltet.

Schritt 7

7. Abfräsen der asbesthaltigen Deckenbekleidung

Anschließend beginnen wir mit der eigentlichen Materialentfernung.

Die schienengeführte Deckenfräse wird kontrolliert über die zu bearbeitende Deckenfläche geführt. Das Fräswerkzeug trägt dabei die belastete Putz-, Spachtel- oder Beschichtungsschicht ab.

Je nach:

Materialstärke,
Beschaffenheit der Beschichtung,
mineralischem Untergrund,
erforderlicher Abtragstiefe

können mehrere Arbeitsgänge notwendig sein.

Die Frästiefe wird entsprechend eingestellt. Die aktuelle BT-44-Verfahrensbeschreibung sieht eine maximale Abtragstiefe von 12 Millimetern vor.

Während der gesamten Materialentfernung bleibt die Saugzentrale permanent in Betrieb.

Das beim Fräsen gelöste Material wird unmittelbar am Fräskopf abgesaugt und durch das geschlossene Schlauchsystem zur Filter- und Abfüllanlage transportiert.

Schritt 8

8. Bearbeitung von Deckenrändern und Anschlussbereichen

Mit der größeren schienengeführten Deckenfräse lassen sich konstruktionsbedingt nicht alle Randbereiche vollständig erreichen.

Deshalb gehört zum BT-44-Verfahren zusätzlich eine dafür vorgesehene Eckfräse.

Mit ihr können wir unter anderem:

Deckenränder,
Wand-Decken-Anschlüsse,
Ecken,
konstruktiv schwer erreichbare Randbereiche

kontrolliert nachbearbeiten.

Auch bei der Eckfräse erfolgt die Bearbeitung mit Direktabsaugung und Unterdrucküberwachung.

Für Arbeiten mit der Eckfräse sieht die Verfahrensbeschreibung zusätzlich den Einsatz eines geeigneten Luftreinigers beziehungsweise Unterdruckhaltegeräts vor.

Dadurch können sowohl größere Deckenflächen als auch die dazugehörigen Randbereiche innerhalb des definierten Verfahrens bearbeitet werden.

Schritt 9

9. Aufnahme und Verpackung des Fräsguts

Das beim Fräsen entstehende Material wird nicht lose im Raum gesammelt.

Durch die Direktabsaugung gelangt das Fräsgut über die Absaugleitungen zur Filter- und Abfüllanlage.

Die Abfüllanlage wird außerhalb des eigentlichen belasteten Arbeitsbereichs beziehungsweise im vorgesehenen Weißbereich betrieben.

Das Material wird anschließend kontrolliert in dafür geeignete und gekennzeichnete Behältnisse abgefüllt.

Dazu können beispielsweise zugelassene Asbest-Big-Bags gehören.

Der Behälterwechsel erfolgt nach einem genau festgelegten Ablauf. Die aktuelle Verfahrensbeschreibung sieht einen Wechsel spätestens bei einem Füllstand von 75 Prozent beziehungsweise bei Beendigung der Arbeiten vor.

Anschließend werden die Behältnisse staubdicht verschlossen und für die ordnungsgemäße Entsorgung vorbereitet.

Schritt 10

10. Reinigung der Maschinen

Nach Abschluss der eigentlichen Fräsarbeiten lassen wir die Absauganlage zunächst weiterlaufen, damit verbliebenes Material aus den Schläuchen in die Filter- und Abfüllanlage gelangen kann.

Danach werden:

Fräsköpfe gereinigt,
Maschinen abgesaugt,
Anschlüsse verschlossen,
Absaugschläuche gesichert,
Geräte für den späteren Abtransport vorbereitet.

Auch hierbei achten wir darauf, dass keine unnötige Faserfreisetzung entsteht.

Die gereinigten Maschinen werden anschließend staubdicht beziehungsweise entsprechend den Vorgaben für den Transport vorbereitet.

Schritt 11

11. Grob- und Feinreinigung des Sanierungsbereichs

Nach der Materialentfernung erfolgt die sorgfältige Reinigung des gesamten Sanierungsbereichs.

Dabei werden unter anderem:

Bodenflächen mit geeigneten Industriesaugern abgesaugt,
vorhandene größere Materialreste kontrolliert aufgenommen,
bearbeitete Oberflächen bei Bedarf zusätzlich feucht gereinigt,
Maschinen abgesaugt und feucht abgewischt,
Verpackungen gereinigt,
glatte Oberflächen feucht abgewischt,
sämtliche Flächen abschließend erneut abgesaugt.

Trockenes Kehren ist bei diesen Arbeiten nicht zulässig.

Nach Abschluss der Reinigung führt die aufsichtführende Person eine visuelle Kontrolle auf mögliche Restverschmutzungen durch.

Falls für die konkrete Sanierungsmaßnahme gefordert, erfolgt zusätzlich eine Freimessung, bevor der Sanierungsbereich wieder freigegeben wird.

Schritt 12

12. Fachgerechte Entsorgung

Asbesthaltige und asbestkontaminierte Materialien gelten als gefährliche Abfälle.

Das bei der Deckenbearbeitung anfallende Material wird daher:

staubdicht verpackt,
entsprechend gekennzeichnet,
sicher bereitgestellt,
ordnungsgemäß transportiert,
nach den geltenden Vorschriften entsorgt.

Nicht nur der abgetragene Putz oder die Spachtelmasse kann betroffen sein.

Auch beispielsweise:

verwendete Schutzfolien,
Einwegreinigungstücher,
kontaminierte Schutzkleidung,
Filtermaterialien,
andere kontaminierte Verbrauchsmaterialien

können entsprechend behandelt und entsorgt werden müssen.

So läuft eine Asbestsanierung nach BT 44 ab

1. Prüfung des vorhandenen Deckenaufbaus

Am Anfang steht eine möglichst genaue Bestandsaufnahme.

Dabei betrachten wir unter anderem:

das Baujahr des Gebäudes,
die betroffenen Räume,
vorhandene Deckenbeschichtungen,
Putz- und Spachtelschichten,
den darunterliegenden mineralischen Untergrund,
frühere Renovierungsmaßnahmen,
vorhandene Laborberichte,
vorhandene Schadstoffgutachten.

Besteht ein begründeter Asbestverdacht, müssen die relevanten Materialien entsprechend untersucht werden.

Dabei sollte nicht ausschließlich die sichtbare Oberfläche betrachtet werden. Unter einer neueren Farbschicht können ältere Putze, Spachtelmassen oder Beschichtungen vorhanden sein.

Erst nach der Untersuchung können wir die weitere Sanierung sinnvoll planen.

2. Prüfung, ob BT 44 eingesetzt werden kann

Liegt der Materialbefund vor, prüfen wir, ob der vorhandene Deckenaufbau zum Anwendungsbereich des BT-44-Verfahrens passt.

Dabei berücksichtigen wir unter anderem:

welches Material asbesthaltig ist,
wie dick die belastete Schicht ist,
aus welchem Material der Untergrund besteht,
wie groß die betroffene Deckenfläche ist,
welche Rand- und Anschlussbereiche vorhanden sind,
welche Einbauten sich an der Decke befinden,
welche Raumhöhe vorhanden ist,
wie der Sanierungsbereich eingerichtet werden kann,
welche Folgearbeiten geplant sind.

BT 44 setzen wir nur dort ein, wo Material, Untergrund und geplante Tätigkeit mit der Verfahrensbeschreibung übereinstimmen.

3. Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsplanung

Vor Beginn der Arbeiten planen wir die Sanierung detailliert.

Hierzu gehören die erforderliche Gefährdungsbeurteilung und ein auf die konkrete Maßnahme abgestimmter Arbeitsplan.

Darin werden unter anderem festgelegt:

das anzuwendende Sanierungsverfahren,
die eingesetzten Fräsmaschinen,
die Absaug- und Filtertechnik,
die Einrichtung des Arbeitsbereichs,
die notwendige Abschottung,
die Luftreinigung,
die persönliche Schutzausrüstung,
die Reinigung des Sanierungsbereichs,
die Verpackung des belasteten Materials,
die Entsorgung der Abfälle,
das Vorgehen bei technischen Störungen.

Die eingesetzten Mitarbeiter werden entsprechend unterwiesen und müssen über die erforderliche Fachkunde beziehungsweise Qualifikation und die verfahrensspezifische Einweisung verfügen.

Die Arbeiten nach BT 44 werden entsprechend der aktuellen Verfahrensbeschreibung von mindestens zwei fachkundigen Beschäftigten ausgeführt.

4. Anzeige und organisatorische Vorbereitung der Asbestarbeiten

Arbeiten an asbesthaltigen Materialien unterliegen besonderen gesetzlichen und arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben.

Für das BT-44-Verfahren ist unter anderem eine unternehmensbezogene Anzeige bei der zuständigen Behörde und beim zuständigen Träger der gesetzlichen Unfallversicherung vorgesehen.

Diese muss spätestens sieben Tage vor Beginn der Arbeiten erfolgen. Im Rahmen der unternehmensbezogenen Anzeige ist außerdem die erforderliche Genehmigung zu beantragen.

Diese organisatorischen Anforderungen berücksichtigen wir bereits bei der Planung der Sanierung.

5. Einrichtung und Abschottung des Sanierungsbereichs

Bevor wir mit der eigentlichen Deckenbearbeitung beginnen, richten wir den vorgesehenen Arbeitsbereich ein.

Der Sanierungsbereich wird zunächst vollständig geräumt und gereinigt und sollte möglichst frei von sonstigem Inventar sein.

Je nach Objekt gehören zur Vorbereitung unter anderem:

Absperren des Arbeitsbereichs,
Anbringen der vorgeschriebenen Warnkennzeichnung,
Einrichten eines kontrollierten Zugangs,
staubdichtes Verschließen von Bauwerksöffnungen,
Abdecken schwer zu reinigender Bauteile,
Einrichtung der Stromversorgung,
Aufbau der Fräs- und Absaugtechnik,
Einrichtung der Luftreinigung,
Verlegen der erforderlichen Saug- und Energieleitungen.

Schwer zu reinigende Bauteile, beispielsweise Heizkörper oder fest eingebaute Elemente, werden gegebenenfalls staubdicht mit Folie geschützt.

Der Zugang zum Sanierungsbereich erfolgt über das dafür vorgesehene Zugangssystem und muss während der Arbeiten geschlossen bleiben.

6. Aufbau der Deckenfräse und Absaugtechnik

Nach der Einrichtung des Sanierungsbereichs bauen wir das vorgesehene Frässystem auf.

Die Deckenfräse darf im BT-44-Verfahren ausschließlich zusammen mit dem zugehörigen Schienensystem betrieben werden.

Das Schienensystem wird entsprechend der vorhandenen Raum- und Deckenhöhe positioniert. Anschließend wird die Deckenfräse darauf montiert und fixiert.

Danach verbinden wir die Maschine mit:

der Unterdrucküberwachung,
den Absaugschläuchen,
der Filter- und Abfüllanlage,
der Saugzentrale.

Vor der Materialentfernung nehmen wir die Saugzentrale in Betrieb und führen einen Funktionstest durch.

Dabei kontrollieren wir unter anderem:

die eingesetzten Fräswerkzeuge,
die eingestellte Abtragstiefe,
sämtliche Schlauchverbindungen,
die Absaugleistung,
die Unterdrucküberwachung,
die elektrische Versorgung,
die Funktion des Gesamtsystems.

Erst wenn die erforderlichen Betriebsbedingungen erreicht sind, kann die Fräsmaschine gestartet werden.

Bei zu geringem Unterdruck oder unzureichender Luftleistung wird die Stromversorgung der Fräse automatisch abgeschaltet.

7. Abfräsen der asbesthaltigen Deckenbekleidung

Anschließend beginnen wir mit der eigentlichen Materialentfernung.

Die schienengeführte Deckenfräse wird kontrolliert über die zu bearbeitende Deckenfläche geführt. Das Fräswerkzeug trägt dabei die belastete Putz-, Spachtel- oder Beschichtungsschicht ab.

Je nach:

Materialstärke,
Beschaffenheit der Beschichtung,
mineralischem Untergrund,
erforderlicher Abtragstiefe

können mehrere Arbeitsgänge notwendig sein.

Die Frästiefe wird entsprechend eingestellt. Die aktuelle BT-44-Verfahrensbeschreibung sieht eine maximale Abtragstiefe von 12 Millimetern vor.

Während der gesamten Materialentfernung bleibt die Saugzentrale permanent in Betrieb.

Das beim Fräsen gelöste Material wird unmittelbar am Fräskopf abgesaugt und durch das geschlossene Schlauchsystem zur Filter- und Abfüllanlage transportiert.

8. Bearbeitung von Deckenrändern und Anschlussbereichen

Mit der größeren schienengeführten Deckenfräse lassen sich konstruktionsbedingt nicht alle Randbereiche vollständig erreichen.

Deshalb gehört zum BT-44-Verfahren zusätzlich eine dafür vorgesehene Eckfräse.

Mit ihr können wir unter anderem:

Deckenränder,
Wand-Decken-Anschlüsse,
Ecken,
konstruktiv schwer erreichbare Randbereiche

kontrolliert nachbearbeiten.

Auch bei der Eckfräse erfolgt die Bearbeitung mit Direktabsaugung und Unterdrucküberwachung.

Für Arbeiten mit der Eckfräse sieht die Verfahrensbeschreibung zusätzlich den Einsatz eines geeigneten Luftreinigers beziehungsweise Unterdruckhaltegeräts vor.

Dadurch können sowohl größere Deckenflächen als auch die dazugehörigen Randbereiche innerhalb des definierten Verfahrens bearbeitet werden.

9. Aufnahme und Verpackung des Fräsguts

Das beim Fräsen entstehende Material wird nicht lose im Raum gesammelt.

Durch die Direktabsaugung gelangt das Fräsgut über die Absaugleitungen zur Filter- und Abfüllanlage.

Die Abfüllanlage wird außerhalb des eigentlichen belasteten Arbeitsbereichs beziehungsweise im vorgesehenen Weißbereich betrieben.

Das Material wird anschließend kontrolliert in dafür geeignete und gekennzeichnete Behältnisse abgefüllt.

Dazu können beispielsweise zugelassene Asbest-Big-Bags gehören.

Der Behälterwechsel erfolgt nach einem genau festgelegten Ablauf. Die aktuelle Verfahrensbeschreibung sieht einen Wechsel spätestens bei einem Füllstand von 75 Prozent beziehungsweise bei Beendigung der Arbeiten vor.

Anschließend werden die Behältnisse staubdicht verschlossen und für die ordnungsgemäße Entsorgung vorbereitet.

10. Reinigung der Maschinen

Nach Abschluss der eigentlichen Fräsarbeiten lassen wir die Absauganlage zunächst weiterlaufen, damit verbliebenes Material aus den Schläuchen in die Filter- und Abfüllanlage gelangen kann.

Danach werden:

Fräsköpfe gereinigt,
Maschinen abgesaugt,
Anschlüsse verschlossen,
Absaugschläuche gesichert,
Geräte für den späteren Abtransport vorbereitet.

Auch hierbei achten wir darauf, dass keine unnötige Faserfreisetzung entsteht.

Die gereinigten Maschinen werden anschließend staubdicht beziehungsweise entsprechend den Vorgaben für den Transport vorbereitet.

11. Grob- und Feinreinigung des Sanierungsbereichs

Nach der Materialentfernung erfolgt die sorgfältige Reinigung des gesamten Sanierungsbereichs.

Dabei werden unter anderem:

Bodenflächen mit geeigneten Industriesaugern abgesaugt,
vorhandene größere Materialreste kontrolliert aufgenommen,
bearbeitete Oberflächen bei Bedarf zusätzlich feucht gereinigt,
Maschinen abgesaugt und feucht abgewischt,
Verpackungen gereinigt,
glatte Oberflächen feucht abgewischt,
sämtliche Flächen abschließend erneut abgesaugt.

Trockenes Kehren ist bei diesen Arbeiten nicht zulässig.

Nach Abschluss der Reinigung führt die aufsichtführende Person eine visuelle Kontrolle auf mögliche Restverschmutzungen durch.

Falls für die konkrete Sanierungsmaßnahme gefordert, erfolgt zusätzlich eine Freimessung, bevor der Sanierungsbereich wieder freigegeben wird.

12. Fachgerechte Entsorgung

Asbesthaltige und asbestkontaminierte Materialien gelten als gefährliche Abfälle.

Das bei der Deckenbearbeitung anfallende Material wird daher:

staubdicht verpackt,
entsprechend gekennzeichnet,
sicher bereitgestellt,
ordnungsgemäß transportiert,
nach den geltenden Vorschriften entsorgt.

Nicht nur der abgetragene Putz oder die Spachtelmasse kann betroffen sein.

Auch beispielsweise:

verwendete Schutzfolien,
Einwegreinigungstücher,
kontaminierte Schutzkleidung,
Filtermaterialien,
andere kontaminierte Verbrauchsmaterialien

können entsprechend behandelt und entsorgt werden müssen.

Schritt 1

1. Prüfung des vorhandenen Deckenaufbaus

Am Anfang steht eine möglichst genaue Bestandsaufnahme.

Dabei betrachten wir unter anderem:

das Baujahr des Gebäudes,
die betroffenen Räume,
vorhandene Deckenbeschichtungen,
Putz- und Spachtelschichten,
den darunterliegenden mineralischen Untergrund,
frühere Renovierungsmaßnahmen,
vorhandene Laborberichte,
vorhandene Schadstoffgutachten.

Besteht ein begründeter Asbestverdacht, müssen die relevanten Materialien entsprechend untersucht werden.

Dabei sollte nicht ausschließlich die sichtbare Oberfläche betrachtet werden. Unter einer neueren Farbschicht können ältere Putze, Spachtelmassen oder Beschichtungen vorhanden sein.

Erst nach der Untersuchung können wir die weitere Sanierung sinnvoll planen.

Schritt 2

2. Prüfung, ob BT 44 eingesetzt werden kann

Liegt der Materialbefund vor, prüfen wir, ob der vorhandene Deckenaufbau zum Anwendungsbereich des BT-44-Verfahrens passt.

Dabei berücksichtigen wir unter anderem:

welches Material asbesthaltig ist,
wie dick die belastete Schicht ist,
aus welchem Material der Untergrund besteht,
wie groß die betroffene Deckenfläche ist,
welche Rand- und Anschlussbereiche vorhanden sind,
welche Einbauten sich an der Decke befinden,
welche Raumhöhe vorhanden ist,
wie der Sanierungsbereich eingerichtet werden kann,
welche Folgearbeiten geplant sind.

BT 44 setzen wir nur dort ein, wo Material, Untergrund und geplante Tätigkeit mit der Verfahrensbeschreibung übereinstimmen.

Schritt 3

3. Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsplanung

Vor Beginn der Arbeiten planen wir die Sanierung detailliert.

Hierzu gehören die erforderliche Gefährdungsbeurteilung und ein auf die konkrete Maßnahme abgestimmter Arbeitsplan.

Darin werden unter anderem festgelegt:

das anzuwendende Sanierungsverfahren,
die eingesetzten Fräsmaschinen,
die Absaug- und Filtertechnik,
die Einrichtung des Arbeitsbereichs,
die notwendige Abschottung,
die Luftreinigung,
die persönliche Schutzausrüstung,
die Reinigung des Sanierungsbereichs,
die Verpackung des belasteten Materials,
die Entsorgung der Abfälle,
das Vorgehen bei technischen Störungen.

Die eingesetzten Mitarbeiter werden entsprechend unterwiesen und müssen über die erforderliche Fachkunde beziehungsweise Qualifikation und die verfahrensspezifische Einweisung verfügen.

Die Arbeiten nach BT 44 werden entsprechend der aktuellen Verfahrensbeschreibung von mindestens zwei fachkundigen Beschäftigten ausgeführt.

Schritt 4

4. Anzeige und organisatorische Vorbereitung der Asbestarbeiten

Arbeiten an asbesthaltigen Materialien unterliegen besonderen gesetzlichen und arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben.

Für das BT-44-Verfahren ist unter anderem eine unternehmensbezogene Anzeige bei der zuständigen Behörde und beim zuständigen Träger der gesetzlichen Unfallversicherung vorgesehen.

Diese muss spätestens sieben Tage vor Beginn der Arbeiten erfolgen. Im Rahmen der unternehmensbezogenen Anzeige ist außerdem die erforderliche Genehmigung zu beantragen.

Diese organisatorischen Anforderungen berücksichtigen wir bereits bei der Planung der Sanierung.

Schritt 5

5. Einrichtung und Abschottung des Sanierungsbereichs

Bevor wir mit der eigentlichen Deckenbearbeitung beginnen, richten wir den vorgesehenen Arbeitsbereich ein.

Der Sanierungsbereich wird zunächst vollständig geräumt und gereinigt und sollte möglichst frei von sonstigem Inventar sein.

Je nach Objekt gehören zur Vorbereitung unter anderem:

Absperren des Arbeitsbereichs,
Anbringen der vorgeschriebenen Warnkennzeichnung,
Einrichten eines kontrollierten Zugangs,
staubdichtes Verschließen von Bauwerksöffnungen,
Abdecken schwer zu reinigender Bauteile,
Einrichtung der Stromversorgung,
Aufbau der Fräs- und Absaugtechnik,
Einrichtung der Luftreinigung,
Verlegen der erforderlichen Saug- und Energieleitungen.

Schwer zu reinigende Bauteile, beispielsweise Heizkörper oder fest eingebaute Elemente, werden gegebenenfalls staubdicht mit Folie geschützt.

Der Zugang zum Sanierungsbereich erfolgt über das dafür vorgesehene Zugangssystem und muss während der Arbeiten geschlossen bleiben.

Schritt 6

6. Aufbau der Deckenfräse und Absaugtechnik

Nach der Einrichtung des Sanierungsbereichs bauen wir das vorgesehene Frässystem auf.

Die Deckenfräse darf im BT-44-Verfahren ausschließlich zusammen mit dem zugehörigen Schienensystem betrieben werden.

Das Schienensystem wird entsprechend der vorhandenen Raum- und Deckenhöhe positioniert. Anschließend wird die Deckenfräse darauf montiert und fixiert.

Danach verbinden wir die Maschine mit:

der Unterdrucküberwachung,
den Absaugschläuchen,
der Filter- und Abfüllanlage,
der Saugzentrale.

Vor der Materialentfernung nehmen wir die Saugzentrale in Betrieb und führen einen Funktionstest durch.

Dabei kontrollieren wir unter anderem:

die eingesetzten Fräswerkzeuge,
die eingestellte Abtragstiefe,
sämtliche Schlauchverbindungen,
die Absaugleistung,
die Unterdrucküberwachung,
die elektrische Versorgung,
die Funktion des Gesamtsystems.

Erst wenn die erforderlichen Betriebsbedingungen erreicht sind, kann die Fräsmaschine gestartet werden.

Bei zu geringem Unterdruck oder unzureichender Luftleistung wird die Stromversorgung der Fräse automatisch abgeschaltet.

Schritt 7

7. Abfräsen der asbesthaltigen Deckenbekleidung

Anschließend beginnen wir mit der eigentlichen Materialentfernung.

Die schienengeführte Deckenfräse wird kontrolliert über die zu bearbeitende Deckenfläche geführt. Das Fräswerkzeug trägt dabei die belastete Putz-, Spachtel- oder Beschichtungsschicht ab.

Je nach:

Materialstärke,
Beschaffenheit der Beschichtung,
mineralischem Untergrund,
erforderlicher Abtragstiefe

können mehrere Arbeitsgänge notwendig sein.

Die Frästiefe wird entsprechend eingestellt. Die aktuelle BT-44-Verfahrensbeschreibung sieht eine maximale Abtragstiefe von 12 Millimetern vor.

Während der gesamten Materialentfernung bleibt die Saugzentrale permanent in Betrieb.

Das beim Fräsen gelöste Material wird unmittelbar am Fräskopf abgesaugt und durch das geschlossene Schlauchsystem zur Filter- und Abfüllanlage transportiert.

Schritt 8

8. Bearbeitung von Deckenrändern und Anschlussbereichen

Mit der größeren schienengeführten Deckenfräse lassen sich konstruktionsbedingt nicht alle Randbereiche vollständig erreichen.

Deshalb gehört zum BT-44-Verfahren zusätzlich eine dafür vorgesehene Eckfräse.

Mit ihr können wir unter anderem:

Deckenränder,
Wand-Decken-Anschlüsse,
Ecken,
konstruktiv schwer erreichbare Randbereiche

kontrolliert nachbearbeiten.

Auch bei der Eckfräse erfolgt die Bearbeitung mit Direktabsaugung und Unterdrucküberwachung.

Für Arbeiten mit der Eckfräse sieht die Verfahrensbeschreibung zusätzlich den Einsatz eines geeigneten Luftreinigers beziehungsweise Unterdruckhaltegeräts vor.

Dadurch können sowohl größere Deckenflächen als auch die dazugehörigen Randbereiche innerhalb des definierten Verfahrens bearbeitet werden.

Schritt 9

9. Aufnahme und Verpackung des Fräsguts

Das beim Fräsen entstehende Material wird nicht lose im Raum gesammelt.

Durch die Direktabsaugung gelangt das Fräsgut über die Absaugleitungen zur Filter- und Abfüllanlage.

Die Abfüllanlage wird außerhalb des eigentlichen belasteten Arbeitsbereichs beziehungsweise im vorgesehenen Weißbereich betrieben.

Das Material wird anschließend kontrolliert in dafür geeignete und gekennzeichnete Behältnisse abgefüllt.

Dazu können beispielsweise zugelassene Asbest-Big-Bags gehören.

Der Behälterwechsel erfolgt nach einem genau festgelegten Ablauf. Die aktuelle Verfahrensbeschreibung sieht einen Wechsel spätestens bei einem Füllstand von 75 Prozent beziehungsweise bei Beendigung der Arbeiten vor.

Anschließend werden die Behältnisse staubdicht verschlossen und für die ordnungsgemäße Entsorgung vorbereitet.

Schritt 10

10. Reinigung der Maschinen

Nach Abschluss der eigentlichen Fräsarbeiten lassen wir die Absauganlage zunächst weiterlaufen, damit verbliebenes Material aus den Schläuchen in die Filter- und Abfüllanlage gelangen kann.

Danach werden:

Fräsköpfe gereinigt,
Maschinen abgesaugt,
Anschlüsse verschlossen,
Absaugschläuche gesichert,
Geräte für den späteren Abtransport vorbereitet.

Auch hierbei achten wir darauf, dass keine unnötige Faserfreisetzung entsteht.

Die gereinigten Maschinen werden anschließend staubdicht beziehungsweise entsprechend den Vorgaben für den Transport vorbereitet.

Schritt 11

11. Grob- und Feinreinigung des Sanierungsbereichs

Nach der Materialentfernung erfolgt die sorgfältige Reinigung des gesamten Sanierungsbereichs.

Dabei werden unter anderem:

Bodenflächen mit geeigneten Industriesaugern abgesaugt,
vorhandene größere Materialreste kontrolliert aufgenommen,
bearbeitete Oberflächen bei Bedarf zusätzlich feucht gereinigt,
Maschinen abgesaugt und feucht abgewischt,
Verpackungen gereinigt,
glatte Oberflächen feucht abgewischt,
sämtliche Flächen abschließend erneut abgesaugt.

Trockenes Kehren ist bei diesen Arbeiten nicht zulässig.

Nach Abschluss der Reinigung führt die aufsichtführende Person eine visuelle Kontrolle auf mögliche Restverschmutzungen durch.

Falls für die konkrete Sanierungsmaßnahme gefordert, erfolgt zusätzlich eine Freimessung, bevor der Sanierungsbereich wieder freigegeben wird.

Schritt 12

12. Fachgerechte Entsorgung

Asbesthaltige und asbestkontaminierte Materialien gelten als gefährliche Abfälle.

Das bei der Deckenbearbeitung anfallende Material wird daher:

staubdicht verpackt,
entsprechend gekennzeichnet,
sicher bereitgestellt,
ordnungsgemäß transportiert,
nach den geltenden Vorschriften entsorgt.

Nicht nur der abgetragene Putz oder die Spachtelmasse kann betroffen sein.

Auch beispielsweise:

verwendete Schutzfolien,
Einwegreinigungstücher,
kontaminierte Schutzkleidung,
Filtermaterialien,
andere kontaminierte Verbrauchsmaterialien

können entsprechend behandelt und entsorgt werden müssen.

Welche Voraussetzungen gelten für das BT-44-Verfahren?

BT 44 ist ein genau definiertes Arbeitsverfahren.

Es reicht daher nicht aus, eine handelsübliche Deckenfräse mit einem leistungsfähigen Staubsauger zu kombinieren.

Für eine fachgerechte Ausführung nach BT 44 sind unter anderem erforderlich:

Nur wenn die personellen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen eingehalten werden, kann das Verfahren seine vorgesehene Schutzwirkung erreichen.

Welche Voraussetzungen gelten für das BT-44-Verfahren?

BT 44 ist ein genau definiertes Arbeitsverfahren.

Es reicht daher nicht aus, eine handelsübliche Deckenfräse mit einem leistungsfähigen Staubsauger zu kombinieren.

Für eine fachgerechte Ausführung nach BT 44 sind unter anderem erforderlich:

Nur wenn die personellen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen eingehalten werden, kann das Verfahren seine vorgesehene Schutzwirkung erreichen.

Ihre Vorteile bei einer Sanierung nach BT 44

Kontrollierte Entfernung der belasteten Deckenbekleidung
Asbesthaltige Putze und Spachtelmassen werden nicht unkontrolliert abgeschlagen oder abgeschliffen, sondern mit einem speziell abgestimmten Frässystem entfernt.
Direkte Absaugung an der Bearbeitungsstelle
Das abgetragene Material wird unmittelbar am Fräskopf erfasst und über das Absaugsystem abgeführt.
Permanente Überwachung der Absaugleistung
Während der Arbeiten überwacht die Technik kontinuierlich die Funktion der Absaugung. Bei unzureichender Leistung wird die Bearbeitungsmaschine automatisch abgeschaltet.
Schienengeführte Deckenbearbeitung
Das spezielle Schienensystem ermöglicht eine kontrollierte Führung der Fräsmaschine an der Decke.
Bearbeitung von Deckenflächen und Randbereichen
Durch die Kombination aus Deckenfräse und Eckfräse können sowohl große Flächen als auch viele Anschluss- und Randbereiche bearbeitet werden.
Gute Grundlage für anschließende Deckenarbeiten
Nach Entfernung der belasteten Schichten und Abschluss der Reinigung kann der verbleibende mineralische Untergrund beurteilt und für den anschließenden Deckenaufbau vorbereitet werden.

Ihre Vorteile bei einer Sanierung nach BT 44

Kontrollierte Entfernung der belasteten Deckenbekleidung
Asbesthaltige Putze und Spachtelmassen werden nicht unkontrolliert abgeschlagen oder abgeschliffen, sondern mit einem speziell abgestimmten Frässystem entfernt.
Direkte Absaugung an der Bearbeitungsstelle
Das abgetragene Material wird unmittelbar am Fräskopf erfasst und über das Absaugsystem abgeführt.
Permanente Überwachung der Absaugleistung
Während der Arbeiten überwacht die Technik kontinuierlich die Funktion der Absaugung. Bei unzureichender Leistung wird die Bearbeitungsmaschine automatisch abgeschaltet.
Schienengeführte Deckenbearbeitung
Das spezielle Schienensystem ermöglicht eine kontrollierte Führung der Fräsmaschine an der Decke.
Bearbeitung von Deckenflächen und Randbereichen
Durch die Kombination aus Deckenfräse und Eckfräse können sowohl große Flächen als auch viele Anschluss- und Randbereiche bearbeitet werden.
Gute Grundlage für anschließende Deckenarbeiten
Nach Entfernung der belasteten Schichten und Abschluss der Reinigung kann der verbleibende mineralische Untergrund beurteilt und für den anschließenden Deckenaufbau vorbereitet werden.

Warum eine frühzeitige Untersuchung der Decke sinnvoll ist

Asbesthaltige Putz- und Spachtelmassen stellen bei Renovierungen eine besondere Herausforderung dar.

Die betroffenen Materialien liegen häufig unter:

Farbanstrichen,
Tapeten,
Strukturputzen,
später aufgebrachten Spachtelschichten,
anderen Beschichtungen.

Dadurch kann eine mögliche Belastung viele Jahre unentdeckt bleiben.

Relevant wird sie häufig erst dann, wenn eine Decke:

abgeschliffen,
abgefräst,
angebohrt,
aufgestemmt,
neu verputzt,
verspachtelt,
abgehängt oder
vollständig renoviert

werden soll.

Wird eine Asbestbelastung erst während der laufenden Renovierung festgestellt, können die Arbeiten unterbrochen werden müssen.

Das verursacht nicht nur Verzögerungen, sondern kann auch zusätzliche Maßnahmen und Kosten erforderlich machen.

Wir empfehlen deshalb, einen begründeten Asbestverdacht möglichst vor Beginn der eigentlichen Renovierungsarbeiten zu klären.

Warum eine frühzeitige Untersuchung der Decke sinnvoll ist

Asbesthaltige Putz- und Spachtelmassen stellen bei Renovierungen eine besondere Herausforderung dar.

Die betroffenen Materialien liegen häufig unter:

Farbanstrichen,
Tapeten,
Strukturputzen,
später aufgebrachten Spachtelschichten,
anderen Beschichtungen.

Dadurch kann eine mögliche Belastung viele Jahre unentdeckt bleiben.

Relevant wird sie häufig erst dann, wenn eine Decke:

abgeschliffen,
abgefräst,
angebohrt,
aufgestemmt,
neu verputzt,
verspachtelt,
abgehängt oder
vollständig renoviert

werden soll.

Wird eine Asbestbelastung erst während der laufenden Renovierung festgestellt, können die Arbeiten unterbrochen werden müssen.

Das verursacht nicht nur Verzögerungen, sondern kann auch zusätzliche Maßnahmen und Kosten erforderlich machen.

Wir empfehlen deshalb, einen begründeten Asbestverdacht möglichst vor Beginn der eigentlichen Renovierungsarbeiten zu klären.

Warum eine frühzeitige Untersuchung der Decke sinnvoll ist

Häufige Fragen zur Asbestsanierung nach BT 44

Können Deckenputz und Spachtelmassen Asbest enthalten?

Ja.

Asbest wurde früher auch in Putzen, Spachtelmassen und anderen bauchemischen Produkten eingesetzt.

Ob ein konkretes Material betroffen ist, lässt sich allerdings nicht anhand seines Aussehens feststellen.

Woran erkenne ich asbesthaltigen Deckenputz?

Mit bloßem Auge normalerweise überhaupt nicht.

Farbe, Körnung, Oberflächenstruktur oder Härte liefern keinen sicheren Hinweis.

Bei einem begründeten Verdacht ist deshalb eine fachgerechte Materialuntersuchung erforderlich.

Kann ich eine alte Decke einfach abschleifen?

Besteht ein Asbestverdacht, sollte die Deckenfläche nicht ohne vorherige Klärung abgeschliffen, abgefräst oder anderweitig mechanisch bearbeitet werden.

Gerade beim Schleifen und Fräsen können sehr feine Partikel und bei asbesthaltigem Material auch gesundheitsgefährdende Fasern freigesetzt werden.

Ist BT 44 für jede Deckenfläche geeignet?

Nein.

BT 44 ist für bestimmte asbesthaltige Deckenbekleidungen auf festen mineralischen Untergründen, beispielsweise Beton, vorgesehen.

Ob das Verfahren für eine konkrete Decke geeignet ist, muss anhand des Materialbefunds und des vorhandenen Deckenaufbaus geprüft werden.

Ist BT 44 auch für Wände geeignet?

Nein.

BT 44 ist speziell für die Decken- und Deckenrandbearbeitung ausgelegt.

Für bestimmte asbesthaltige Wandbekleidungen gibt es mit BT 43 ein eigenes Fräsverfahren.

Können auch die Randbereiche an der Decke bearbeitet werden?

Ja.

Die Randbearbeitung gehört ausdrücklich zum Anwendungsbereich von BT 44.

Während die größeren Deckenflächen mit der schienengeführten Deckenfräse bearbeitet werden, kommt an den Randbereichen eine entsprechende Eckfräse zum Einsatz.

Ist das BT-44-Verfahren staubfrei?

Nein.

Die korrekte Bezeichnung lautet emissionsarm.

Durch Direktabsaugung, Unterdrucküberwachung, Luftreinigung, Abschottung und die festgelegten Reinigungsmaßnahmen wird die mögliche Faserfreisetzung stark begrenzt.

Vollständig emissionsfrei ist das Verfahren jedoch nicht.

Wie tief kann die Decke abgefräst werden?

Die erforderliche Abtragstiefe richtet sich nach dem vorhandenen Materialaufbau.

Im aktuellen BT-44-Verfahren ist beim Fräsen eine maximale Abtragstiefe von 12 Millimetern vorgesehen.

Sind größere Materialstärken oder andere Konstruktionen vorhanden, muss geprüft werden, wie die Sanierung fachgerecht durchgeführt werden kann.

Muss der Raum während der Arbeiten leer sein?

Ja, der Sanierungsbereich wird für die Arbeiten vollständig geräumt und gereinigt und sollte möglichst frei von sonstigem Inventar sein.

Fest eingebaute oder schwer zu reinigende Bauteile, die nicht entfernt werden können, werden entsprechend geschützt.

Unbefugte Personen dürfen den eingerichteten Sanierungsbereich während der Arbeiten nicht betreten.

Kann während der Sanierung im restlichen Gebäude gewohnt oder gearbeitet werden?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten.

Ob andere Bereiche weiterhin genutzt werden können, hängt unter anderem ab von:

  • räumlicher Trennung,
  • Lage des Sanierungsbereichs,
  • Abschottungsmöglichkeiten,
  • Zugangswegen,
  • Gebäudenutzung,
  • Sanierungskonzept.

Das beurteilen wir deshalb jeweils anhand der konkreten Situation vor Ort.

Wie lange dauert eine Asbestsanierung nach BT 44?

Die Dauer hängt stark von den jeweiligen Bedingungen ab.

Entscheidend sind beispielsweise:

  • Größe der Deckenfläche,
  • Anzahl der Räume,
  • Raumhöhe,
  • Materialstärke,
  • Anzahl der Rand- und Anschlussbereiche,
  • Einbauten an der Decke,
  • Zugänglichkeit,
  • Aufwand für die Abschottung,
  • notwendige Reinigungsarbeiten.

Eine belastbare Einschätzung können wir deshalb erst nach Prüfung des Objekts und der vorhandenen Materialien geben.

Kann die Decke nach der Sanierung direkt gestrichen werden?

Nicht unbedingt.

Nach Entfernung der belasteten Schichten prüfen wir zunächst den verbleibenden Untergrund.

Durch das Fräsen können weitere Arbeiten notwendig werden, beispielsweise:

  • Ausbessern von Fehlstellen,
  • Egalisieren der Oberfläche,
  • Grundieren,
  • Neuverputzen,
  • Spachteln,
  • Herstellen einer streichfähigen Fläche.

Erst wenn der Untergrund entsprechend vorbereitet wurde, kann die abschließende Oberflächenbeschichtung erfolgen.

Von der Asbestsanierung bis zur fertigen Deckenfläche

Die Entfernung des asbesthaltigen Materials ist für unsere Kunden häufig nur der erste Teil der geplanten Renovierung.

Nach der Sanierung soll wieder eine technisch einwandfreie und optisch saubere Deckenfläche entstehen.

Genau hier bietet die Malermeister Steffen Tack GmbH einen entscheidenden Vorteil: Wir betrachten bereits bei der Sanierungsplanung die anschließenden Arbeiten.

Je nach Zustand des Untergrunds können wir nach Abschluss der Asbestsanierung beispielsweise:

  • beschädigte Stellen ausbessern,
  • mineralische Untergründe grundieren,
  • Deckenflächen neu verputzen,
  • Spachtelarbeiten ausführen,
  • eine neue Oberflächenstruktur herstellen,
  • Decken streichen und beschichten.

So lassen sich Schadstoffsanierung und anschließende Renovierungsarbeiten sinnvoll aufeinander abstimmen.

Faserige Materialprobe in einer Glasschale zur Untersuchung auf mögliche Asbestbestandteile

Asbestverdacht an Ihrer Decke?

Sie möchten eine ältere Immobilie renovieren und planen Arbeiten an vorhandenen Deckenflächen?

Dann sollte ein möglicher Asbestverdacht geklärt werden, bevor alte Putze, Spachtelmassen oder Beschichtungen abgeschliffen, abgefräst oder auf andere Weise mechanisch bearbeitet werden.

Die Malermeister Steffen Tack GmbH unterstützt Sie bei der Einschätzung der vorhandenen Situation und bei der Planung der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen.

Für eine erste Beurteilung helfen uns beispielsweise:

  • Standort des Objekts,
  • ungefähres Baujahr,
  • betroffene Räume,
  • Größe der Deckenflächen,
  • Raumhöhe,
  • Fotos der vorhandenen Decken,
  • Informationen zu früheren Renovierungsarbeiten,
  • vorhandene Laborberichte,
  • vorhandene Schadstoffgutachten,
  • gewünschter Sanierungszeitraum.

Anhand dieser Informationen und der Materialbefunde können wir prüfen, ob das BT-44-Verfahren für die vorhandenen Deckenflächen infrage kommt oder ein anderes Sanierungsverfahren erforderlich ist.

Faserige Materialprobe in einer Glasschale zur Untersuchung auf mögliche Asbestbestandteile

Asbestverdacht an Ihrer Decke?

Sie möchten eine ältere Immobilie renovieren und planen Arbeiten an vorhandenen Deckenflächen?

Dann sollte ein möglicher Asbestverdacht geklärt werden, bevor alte Putze, Spachtelmassen oder Beschichtungen abgeschliffen, abgefräst oder auf andere Weise mechanisch bearbeitet werden.

Die Malermeister Steffen Tack GmbH unterstützt Sie bei der Einschätzung der vorhandenen Situation und bei der Planung der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen.

Für eine erste Beurteilung helfen uns beispielsweise:

  • Standort des Objekts,
  • ungefähres Baujahr,
  • betroffene Räume,
  • Größe der Deckenflächen,
  • Raumhöhe,
  • Fotos der vorhandenen Decken,
  • Informationen zu früheren Renovierungsarbeiten,
  • vorhandene Laborberichte,
  • vorhandene Schadstoffgutachten,
  • gewünschter Sanierungszeitraum.

Anhand dieser Informationen und der Materialbefunde können wir prüfen, ob das BT-44-Verfahren für die vorhandenen Deckenflächen infrage kommt oder ein anderes Sanierungsverfahren erforderlich ist.

Faserige Materialprobe in einer Glasschale zur Untersuchung auf mögliche Asbestbestandteile

Asbestverdacht an Ihrer Decke?

Malermeister Steffen Tack GmbH
Asbestsanierung nach BT 40, BT43, BT44, BT 33,6, BT 57, Bt30 & Bt 17 Asup Verfahren
Malermeister Steffen Tack GmbH
Asbestsanierung nach BT 40, BT43, BT44, BT 33,6, BT 57, Bt30 & Bt 17 Asup Verfahren
Malermeister Steffen Tack GmbH
Asbestsanierung nach BT 40, BT43, BT44, BT 33,6, BT 57, Bt30 & Bt 17 Asup Verfahren