7. Vorbereitung der Kleberentfernung
Für die Bearbeitung der größeren Wandflächen setzen wir die vorgesehene schienengeführte Wandfräse ein.
Das Schienensystem führt die Maschine kontrolliert über die Wandfläche. Dadurch lässt sich die belastete Schicht gleichmäßig abtragen.
Die Frästiefe wird auf den vorhandenen Aufbau abgestimmt. Je nach Materialstärke und Untergrund kann die Bearbeitung in mehreren Arbeitsgängen erfolgen.
Sind auch die Kleberreste asbesthaltig und sollen entfernt werden, beginnt anschließend die maschinelle Bodenbearbeitung.
Beim BT-33.6-Verfahren kommt hierfür eine speziell modifizierte Flächenschleifmaschine FG 200 AS mit direkter Absaugung und Unterdruckabschaltung zum Einsatz.
Die Flächenschleifmaschine wird über einen Vorabscheider mit dem vorgesehenen Industriesauger verbunden.
Vor Arbeitsbeginn prüfen wir:
sämtliche Saugschläuche,
Anschlüsse und Verbindungen,
deren Dichtigkeit,
die Funktion des Industriesaugers,
die Unterdrucküberwachung,
die automatische Sicherheitsabschaltung.
Erst wenn am Schleifkopf der vorgeschriebene Unterdruck von mindestens 20 hPa erreicht ist, wird die Stromversorgung der Flächenschleifmaschine freigegeben.
Die aktuelle BT-43-Verfahrensbeschreibung sieht beim eigentlichen Fräsvorgang eine Frästiefe von maximal 12 Millimetern vor.
Während des gesamten Fräsvorgangs läuft die Saugzentrale kontinuierlich.
Das abgetragene Material wird direkt am Fräskopf aufgenommen und über das geschlossene Absaugsystem abtransportiert.