Wann kommt das BT-40-Verfahren zum Einsatz?
Das Verfahren kann eingesetzt werden, wenn sich auf einer festen mineralischen Bodenfläche ein asbesthaltiger Kleber oder ein vergleichbares zähplastisches Material befindet.
Solche Bodenaufbauten können unter anderem vorkommen in:
Einfamilienhäusern,
Mehrfamilienhäusern,
Wohnungen,
Büro- und Verwaltungsgebäuden,
Schulen und öffentlichen Einrichtungen,
Gewerbeimmobilien,
Produktions- und Industriegebäuden.
Ob ein Bodenkleber tatsächlich Asbest enthält, lässt sich nicht zuverlässig am Aussehen erkennen. Auch die Farbe des Klebers allein liefert keinen sicheren Nachweis.
Besonders bei älteren Gebäuden sollte deshalb vor Beginn der Arbeiten geklärt werden, welche Materialien im vorhandenen Bodenaufbau verarbeitet wurden. Besteht ein begründeter Verdacht, ist eine fachgerechte Probenahme mit anschließender Laboruntersuchung erforderlich.
Erst anhand des Laborergebnisses kann beurteilt werden, ob Asbest vorhanden ist und welches Sanierungsverfahren für den jeweiligen Bodenaufbau geeignet ist.